Weiblicher Haarausfall ist diffus, und etwa ein Drittel der Fälle hat eine medizinische Ursache.
Schilddrüsenerkrankungen, Eisenmangel, PCOS und Veränderungen nach der Geburt verursachen diffusen Haarausfall, der wie androgenetischer aussieht. In eine unbehandelte medizinische Ursache zu transplantieren verschwendet Grafts und Geld. Wir verlangen Ferritin, Schilddrüsenwerte und Vitamin D vor der Planung.
Sie funktioniert gut bei zurückgewichener Frontlinie, verbreitertem Scheitel, Schläfenverlust und stabiler vernarbender Alopezie. Sie funktioniert schlecht bei diffuser Ausdünnung über die gesamte Kopfhaut, weil dann meist auch der Spenderbereich ausdünnt.
Die meisten Frauen lassen sich behandeln, indem nur ein schmaler Spenderstreifen gekürzt wird, verborgen unter dem umliegenden Haar. Die Technik ist langsamer und daher pro Sitzung auf weniger Grafts begrenzt — dafür kehrt man ohne Erklärungen an den Arbeitsplatz zurück.
Ziel ist meist, einen Rahmen wiederherzustellen — Haarlinie, Scheitel, Schläfen — statt gleichmäßiger Dichte. In Kombination mit PRP und medikamentöser Behandlung des Eigenhaars entstehen so die zufriedenstellendsten Ergebnisse.
In den meisten Fällen nein – es wird nur ein kleiner Spenderbereich gekürzt, der unter Ihrem eigenen Haar verborgen bleibt.