Mimikfalten brauchen Botulinum, Volumenverlust Filler oder Fett, abgesunkenes Gewebe Chirurgie.
Stirnfalten, Zornesfalten und Krähenfüße entstehen durch Muskelbewegung. Den Muskel zu entspannen mildert sie für 3–4 Monate. Weder Filler noch Chirurgie greifen an diesem Mechanismus so direkt an.
Eingefallene Schläfen, flache Wangen und Tränenrinnen sind Volumenverlust, keine Erschlaffung. Volumen zu ersetzen hebt die darüberliegende Haut passiv an. Hier gehören die meisten 'ich sehe müde aus'-Klagen unter 40 tatsächlich hin.
Hängebäckchen, ein schwerer Hals und tiefe Nasolabialfalten durch abgesunkene Wangen lassen sich nicht wegspritzen. Sie zu füllen belastet bereits gefallenes Gewebe zusätzlich — der aufgedunsene, überfüllte Look, den alle fürchten, entsteht dadurch, dass ein chirurgisches Problem mit der Spritze behandelt wird.
In den Dreißigern: Prävention und kleine Volumina. Vierziger: Volumen plus Energiegeräte. Ab den Fünfzigern: Chirurgie gegen das Absinken, danach Injektionen für die Feinheiten. In dieser Reihenfolge kostet es über ein Jahrzehnt weniger, als ein Hebeproblem immer wieder aufzufüllen.
Wiederholtes Überfüllen kann das. Vernünftige Mengen, die beim Abbau ersetzt werden, tun es nicht — und das ist eine Frage der Technik, nicht des Produkts.