Graftzahlen sind kein Menü — sie sind die Rechnung aus Spenderkapazität und Fläche.
Norwood 2 (Geheimratsecken): 1.500–2.200 Grafts. Norwood 3: 2.000–3.000. Norwood 4 mit Tonsur: 3.000–4.000. Norwood 5–6: 4.000–5.000, häufig auf zwei Sitzungen verteilt. Das sind Ausgangswerte, keine Zusagen.
Ein dichter Spenderbereich liefert über ein Leben 6.000 Grafts, ein spärlicher 3.000. Sie mit 28 komplett in die Stirnlinie zu investieren, lässt für den Wirbel mit 45 nichts übrig — Planung über Jahrzehnte ist der Unterschied zwischen gutem Ergebnis und dauerhaftem Problem.
45–50 Grafts/cm² wirken auf Gesprächsdistanz dicht. 70/cm² über eine große Fläche anzustreben erschöpft den Spenderbereich für ein beeindruckendes Foto ohne Reserve. Wir planen zuerst die Abdeckung, dann die Dichte.
Senden Sie zwei Fotos — von oben und von vorn — wir markieren das Empfängerareal, schätzen den Spenderertrag und nennen eine Graftzahl samt Begründung. Weichen zwei Kliniken stark voneinander ab, verlangen Sie von beiden diese Begründung.
Fast nie sicher. Sitzungen über 4.500 gefährden das Überleben der Grafts und erschöpfen den Spenderbereich; zwei gestaffelte Sitzungen liefern langfristig bessere Ergebnisse.