Reparaturen sind häufiger möglich als befürchtet — der erste Schritt ist die Messung der Restspenderzone.
Zu geringe Dichte durch zu wenige Grafts oder schlechtes Anwachsen; eine unnatürliche Haarlinie, die zu tief, zu gerade oder vorn aus Mehrhaargrafts gebaut ist; und Spenderschäden durch Überentnahme. Jeder hat einen eigenen Reparaturweg.
Die Dichte lässt sich meist verbessern, solange Spendervorrat vorhanden ist. Eine unnatürliche Haarlinie kann durch Entfernen der vorderen Mehrhaargrafts und Ersatz durch Einzelfollikel weicher gemacht werden — langsame, akribische Arbeit. Beides sind Routinereparaturen.
Eine Überentnahme im Spenderbereich ist dauerhaft. Ist der Hinterkopf ausgeräumt, kann keine Chirurgin Follikel zurücksetzen; zur Kaschierung bleibt realistisch die Haarpigmentierung.
Densitometrie des Spenderbereichs, Fotos des Empfängerareals unter Standardlicht und eine ehrliche Obergrenze dessen, was ein zweiter Eingriff erreichen kann. Reparaturfälle, in denen der Spenderbereich keine spürbare Verbesserung trägt, lehnen wir ab.
Mindestens zwölf Monate nach dem ersten Eingriff, damit das Endergebnis sichtbar ist und sich die Kopfhaut vollständig beruhigt hat.