Vier Gruppen lehnen wir grundsätzlich ab, eine fünfte lässt sich schwer im Formular erfassen: Erwartungen, die keine Technik erfüllt.
Magenbotox lehnen wir bei vier Gruppen ab: Patienten mit einem BMI über etwa 40, Patienten mit aktivem Ulkus oder ausgeprägter Gastritis, Schwangeren und Stillenden sowie allen mit einer neuromuskulären Erkrankung wie Myasthenia gravis. Hinter jeder Absage steht ein anderer Grund, und keine davon wird durch einen höheren Preis verhandelbar. Eine Klinik, die jeden spritzt, der danach fragt, wählt keine Patienten aus — sie schleust sie nur durch.
Über einem BMI von 40 ist der Abstand zwischen dem, was Botox leisten kann, und dem, was Sie tatsächlich brauchen, zu groß zum Überbrücken. Acht bis fünfzehn Kilo gegenüber einem Ziel von sechzig sind kein Anfang, sondern eine Verzögerung — und eine teure, denn diese Monate sind Monate mit unbehandeltem Diabetes, Schlafapnoe und Gelenkbelastung. Für diese Patienten lautet das Gespräch: Schlauchmagen für 3.800 € oder Bypass für 5.200 €, und wir führen es lieber früh.
Die Injektion wird durch die Magenwand in die Muskelschicht gesetzt, deshalb muss eine entzündete oder ulzerierte Schleimhaut zuerst behandelt und ausgeheilt sein. Wir gastroskopieren jeden vorab und verschieben den Eingriff noch am selben Tag, wenn der Befund es verlangt. Ausgeprägter Reflux oder eine große Hiatushernie ist eine relative Kontraindikation, weil eine verlangsamte Magenentleerung den Reflux verstärken kann. Voroperationen am Magen verändern die Anatomie so weit, dass jeder Fall einzeln beurteilt wird.
Die letzte Gruppe lässt sich in einem Formular schwerer fassen. Wer eine dauerhafte Lösung erwartet, nicht vorhat, sein Essverhalten zu ändern, oder von drei Kliniken gehört hat, dies zähle als Adipositaschirurgie, wird von dem Eingriff enttäuscht sein — unabhängig von der Technik. Das sagen wir in der Sprechstunde. Einen Fall über 900 € abzulehnen kostet uns weniger als eine unzufriedene Patientin, und Sie können uns vorab über WhatsApp unter +905402555055 fragen.
Möglicherweise, aber nicht vor einer Magenspiegelung und einem Versuch mit Säurehemmern. Ist der Reflux gut eingestellt und die Schleimhaut unauffällig, fahren wir meist fort; ist er es nicht, behandeln wir das zuerst oder besprechen einen ganz anderen Weg.
Die Dosis bleibt in der Magenwand und wirkt in den verwendeten Mengen nirgends sonst. Der Ausschluss bei neuromuskulären Erkrankungen besteht, weil diese Patienten überall im Körper ungewöhnlich empfindlich auf Botulinumtoxin reagieren, nicht wegen eines besonderen Magenrisikos.