Keines ist grundsätzlich besser. Flächengröße, Rasurbereitschaft und benötigte Dichte entscheiden.
Bei der FUE werden zuerst die Empfängerkanäle eröffnet, dann die Grafts eingesetzt. Bei der DHI wird jeder Graft in einen Choi-Implanter geladen, der Kanal und Platzierung in einer Bewegung erledigt. Alles Übrige — Entnahme, Anästhesie, Nachsorge — ist identisch.
Große Flächen. Weil die Kanäle in kontrollierter Reihenfolge eröffnet werden, lässt sich die Dichte über eine ganze Region planen und 4.000+ Grafts an einem Tag effizient setzen. Für Norwood 4–5 mit Stirnlinie und Wirbel ist die FUE die pragmatische Wahl.
Präzision und unrasierte Fälle. Der Implanter steuert Winkel und Tiefe pro Follikel — entscheidend an der Frontlinie und bei Frauen, die sich nicht rasieren können. Zudem verbringen die Grafts weniger Zeit außerhalb des Körpers.
Die meisten Männer: Sapphire-FUE, oft mit DHI nur für die frontale Haarlinie — ein Hybrid, der Dichte dort schafft, wo sie nötig ist, und Präzision dort, wo man sie sieht. Frauen und unrasierte Wünsche: durchgängig DHI.
Für Details an der Haarlinie und für eine Behandlung ohne Rasur ja. Für die Deckung eines großen kahlen Wirbelbereichs ist das Geld besser in mehr Grafts mit FUE angelegt.