Gehen beginnt Stunden nach der OP. Krafttraining ab Woche sechs — wichtiger als Ausdauer für den Erhalt.
Innerhalb weniger Stunden nach der Operation zu gehen senkt das Thromboserisiko stärker als jedes Medikament. Kurze, häufige Gänge auf Station, zu Hause dann täglich 20–30 Minuten. Das ist die wichtigste Aktivität der ersten zwei Wochen.
Gehstrecke steigern, nach Abheilen der Wunden ab Woche drei sanftes Radfahren oder Schwimmen ergänzen. Bauchbelastung, schweres Heben und alles, was die Schnittstellen unter Spannung setzt, vermeiden.
Zwei bis drei Ganzkörper-Krafteinheiten pro Woche erhalten die Muskulatur während des raschen Verlusts. Genau das schützt den Grundumsatz — und wer es tut, sieht und fühlt sich im zweiten Jahr am stärksten.
Im ersten Monat ist die Energie niedrig, weil die Zufuhr niedrig ist. Die Kraft kehrt zurück, sobald sich die Eiweißzufuhr normalisiert. Gelenkschmerzen bessern sich typischerweise deutlich, wenn 15–20 kg weg sind — der Moment, in dem viele Patienten seit Jahren erstmals wieder Freude an Bewegung finden.
Ja, ab sechs Wochen mit schrittweiser Steigerung. Nach abgeschlossener Heilung besteht keine langfristige Einschränkung beim Heben.